Substanzen und Produkte,bei deren Handhabung eine Gesundheitsgefährdung für Personen ausgehen kann, werden als "Gefahrstoffe" bezeichnet. Gefahrstoffe sollen nicht verwendet werden, wenn auch weniger gefährliche Produkte für den gleichen Einsatzzweck tauglich und verfügbar sind. Wer mit Gefahrstoffen umgeht, muss die von ihnen ausgehenden Gefahren kennen und die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Als Gefahrstoffe im Baubereich gelten z.B. lösemittelhaltige Produkte. Um die Kenntnisse über den richtigen Umgang mit Gefahrstoffen sicherzustellen, gibt es u.a. Gesetze, Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) und freiwillige Kennzeichnungssysteme wie GISCODE und EMICODE.

Jeder einschlägig tätig Arbeitgeber und Handwerker sollte mit diesen Regelungen vertraut sein. Gerade aber das ist ein Problem, weil hier vieles nur für Sicherheitsexperten und Chemiker verständlich ist. RZ gibt deshalb im folgenden einen kurzen, erklärenden Überblick über die wichtigsten Vorschriften und Regeln.

Diese Informationen erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit und entbinden nicht von der Pflicht, sich selbst anhand von Originaltexten, Produktinformationen und Sicherheitsdatenblättern über alle erforderlichen Maßnahmen zum Arbeits- und Umweltschutz kundig zu machen.